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Unterschiede

Vier Faktoren, die einen Onlineshop für Lebensmittel von anderen Onlineshops unterscheiden

 

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen steckt der Onlinehandel mit Lebensmitteln in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen. Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere der Umstand, dass es bislang noch „einfachere“ Produktgruppen zu besetzen gab. Im Gegensatz zu diesen Produktgruppen stellt der Onlinehandel mit Lebensmitteln ganz spezielle Anforderungen an die in diesem Feld tätigen Anbieter, die sich auch innerhalb des Onlineshops widerspiegeln.

 

1. Auswahl der Lieferzeiten
Die Auslieferung frischer und gekühlter Lebensmittel ist eine äußerst komplexe Aufgabe. Schließlich sind die Händler dazu verpflichtet, die Kühlkette auch bei Onlinebestellungen einzuhalten. Aus diesem Grund ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die bestellten Lebensmittel direkt an den Empfänger übergeben werden – und beispielsweise nicht bei einem Nachbarn oder einem Postamt Gefahr laufen, ohne Kühlung zu verderben. Sofern ein Händler die Lieferung frischer und gekühlter Lebensmittel anbietet, ermöglicht er es seinen Kunden daher in der Regel, einen Lieferzeitpunkt auszuwählen, an dem sie die Lieferung auch entgegennehmen können. Im restlichen Onlinehandel ist eine solche Funktion hingegen eher eine zusätzliche Serviceleistung und keine notwendige Voraussetzung.

 

2. Große Warenkörbe mit vielen unterschiedlichen Produkten
Wer seinen Wocheneinkauf im stationären Lebensmittelhandel aufmerksam beobachtet weiß, dass bei einem solchen Einkauf zahlreiche unterschiedliche Produkte erworben werden. Sofern ein Kunde seinen Wocheneinkauf ins World Wide Web überträgt, ist dies auch im Onlinelebensmittelhandel nicht anders. Während die Warenkörbe in anderen Produktgruppen meist überschaubar sind, können in einem Lebensmittelwebshop schnell mehr als 50 verschiedene Artikel im Warenkorb landen. Dies hat verschiedene Folgen: Zum einen müssen die Shopsysteme der Händler mit solch großen Bestellmengen umgehen können und zum anderen muss der Shop durch sinnvolle Kategorisierungen, Filteroptionen und Suchfunktionen so userfreundlich sein, dass die Kunden ihre Wunschprodukte möglichst schnell finden. Ansonsten könnte sich die Onlinebestellung des Wocheneinkaufs äußerst zeitraubend gestalten.

 

3. Regelmäßige Bestellung der gleichen Produkte
Selbstverständlich geben auch Lebensmittelkunden manchmal ihrer Neugier nach und probieren neue Produkte aus. Ein großer Teil des Einkaufs wiederholt sich jedoch mit jeder Bestellung – eine Situation, die beim Onlinevertrieb anderer Produktgruppen wie Mode, Elektronik oder Bücher eher selten auftritt. Aus diesem Grund können Einkaufslisten oder Übersichten über vorherige Bestellungen eine wertvolle Hilfe für die Kunden sein. Auf diese Weise müssen sie ihre Lieblingsprodukte nicht jedes Mal neu im Sortiment suchen, sondern nur Bestellungsveränderungen ergänzen. Dies spart den Kunden wertvolle Zeit.

 

4. Substitutionsprodukte
In vielen Produktgruppen haben Kunden eine sehr genaue Vorstellung davon, welchen Artikel sie genau erwerben möchten. Ist dieses Produkt nicht lieferbar, schwenken sie häufig nur widerwillig oder gar nicht auf eine Alternative um. Zwar haben auch Lebensmittelkunden ihre Lieblingsartikel. Jedoch ist die Hemmschwelle, auf ein anderes Produkt umzusteigen, wenn der Wunschartikel vergriffen ist, beim Lebensmitteleinkauf in der Regel nicht ganz so hoch. Den Kunden im Bestellprozess passende Substitutionsartikel anbieten zu können, ist daher eine zentrale Funktion eines Onlineshops für Lebensmittel.

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Alexander Vinh

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