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Preisgestaltung

Zwei Strategien für Ihre Preisgestaltung im Onlinelebensmittelhandel

 

Die Preisgestaltung ist eine der zentralen Herausforderungen im Onlinelebensmittelhandel. Schließlich sind viele Kunden beim Lebensmittelkauf äußerst preissensibel. Zugleich entstehen durch die komplexen Prozesse des Onlinelebensmittelhandels – von der individuellen Bereitstellung der bestellten Waren bis hin zum Transport nach Hause oder in eine Abholstation – zusätzliche Kosten, die die ohnehin schon geringen Margen der Branche zusätzlich unter Druck setzen. Laut einer Studie der Unternehmensberatung EY können zwei Preisstrategien dabei helfen, dem Kunden zum einen möglichst niedrige Preise anzubieten und ihn zum anderen nicht durch eine inkonsistente Preispolitik im Online- und Stationärgeschäft zu verwirren:

 

1. Gemeinsames Kernsortiment bei gleichzeitiger Differenzierung
Kunden denken nicht in unterschiedlichen Kanälen, sondern nehmen vorrangig die Marke als Ganzes wahr, die ihnen unterschiedliche Touch-Points anbietet. Dementsprechend verstehen viele Kunden nicht, warum ihnen online andere Preise angezeigt werden als im stationären Handel. Dem lässt sich zumindest teilweise entgegenwirken, indem ein Kernsortiment – beispielsweise die Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch oder Eier – über alle Kanäle zum gleichen Preis angeboten wird. Um die höheren Kosten des Onlinegeschäfts zu decken und profitable Margen zu erzielen, kann der Preis bei den verbleibenden Sortimentsteilen angepasst werden.

 

2. Dezentrale Preisgestaltung
Oftmals sind die Preise für einzelne Produkte selbst in den Filialen nicht einheitlich. Stattdessen verfolgen die Filialen häufig eine individuelle Preisgestaltung. Diese sollte sich in diesen Fällen auch im Webshop widerspiegeln. So sollten die digitalen Kunden beispielsweise über eine Angabe der Postleitzahl vor dem Einkauf einer Filiale zugeordnet werden. Konkrete Preise werden erst im Anschluss angezeigt.

 

Händler sollten ihren Kunden zudem die Unterscheidung zwischen Produktpreisen und Lieferkosten verdeutlichen. Viele Kunden sind nicht bereit, für ein Produkt im Webshop mehr zu bezahlen als im stationären Geschäft und könnten somit von höheren Preisen im Onlinehandel abgeschreckt werden. Die Bereitschaft, für die zusätzliche Serviceleistung der Lieferung zu bezahlen, ist dagegen oftmals vorhanden.

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Alexander Vinh

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